db.dragon · Hochverfügbarkeit für Oracle-Datenbanken

Daten synchronisieren.
Ausfälle abfangen.
Verfügbarkeit sichern.

db.dragon synchronisiert zwei unabhängige Oracle-Datenbanken und verbindet Hochverfügbarkeit mit betriebssystemunabhängigem Betrieb und niedrigen Anschaffungskosten. Nutzen Sie das Mirror-System für Disaster Recovery und zur Entlastung Ihres Produktivsystems.

Funktionen entdecken
  • Redundante Datenhaltung.
  • Standortübergreifend.
  • Oracle Standard Edition.
Oracle-Systeme im Zusammenhang
db.dragon

Vom Produktivsystem zum Mirror.

ArchitekturPrimary & Mirror
StandortanbindungLAN & WAN
TechnologieJava, systemunabhängig
EditionenProfessional & Enterprise

Ihre Daten. Ihre Verfügbarkeit.

Betrieb absichern.
Mehr aus dem Mirror machen.

Datenbankausfälle können Produktion, Auftragsbearbeitung und Versand beeinträchtigen. db.dragon unterstützt die Absicherung dieser Abläufe und wird europaweit in unterschiedlichen Unternehmen und Branchen eingesetzt, darunter der Automobilindustrie.

Verfügbarkeit

Daten redundant halten

Zwei unabhängige Oracle-Datenbanken schaffen zusätzliche Datensicherheit. Bei einem Fehler kann der Administrator das Mirror-System als Primär-System aktivieren.

Standorte

Systeme flexibel verbinden

Binden Sie den Mirror per LAN oder WAN an einem räumlich getrennten Standort an. Das WAN Accelerator Modul unterstützt die WAN-Anbindung.

Performance

Produktivsystem entlasten

Lagern Sie rechenintensive Abfragen, Reports oder Backups auf die Mirror-Datenbank aus. Tests und Auswertungen sind dort ebenfalls möglich, abhängig von Edition und Modulen.

Wirtschaftlichkeit

Ressourcen gezielt nutzen

Die ressourcenschonende Java-Lösung arbeitet betriebssystemunabhängig. Oracle Standard Edition genügt; Oracle Enterprise Edition ist für db.dragon nicht erforderlich.

Disaster Recovery und Entlastung des Produktivsystems – in einem Hochverfügbarkeitskonzept.

01 / Funktionsweise

Änderungen übertragen.
Im Fehlerfall reagieren.

db.dragon synchronisiert zwei unabhängige Oracle-Datenbanken. Das Sekundär-System, der Mirror, folgt dem Primär-System in einem frei wählbaren Zeitintervall. Änderungen an Daten und Datenstruktur werden auf den Mirror übertragen; die verfügbaren Automatisierungsfunktionen richten sich nach der Edition.

Bei einem Fehler informiert db.dragon per E-Mail oder über entsprechende Gateways per SMS. Der Administrator kann das Mirror-System zum Primär-System machen und anschließend das fehlerhafte System wiederherstellen.

Die redundante Datenhaltung und eine zeitversetzte Übernahme unterstützen den Umgang mit Anwender- und Softwarefehlern, Viren und Hardware-Ausfällen. Ein räumlich entfernter Mirror lässt sich per LAN/WAN anbinden und in das Notfallkonzept für Standortausfälle einbeziehen.

db.dragon: Funktionsweise von Primary und Mirror
Zwei unabhängige Oracle-Datenbanken synchronisieren und den Mirror für den Wiederanlauf nutzen.

02 / Integration & Bedienung

Im Betrieb installieren.
Zentral administrieren.

db.dragon lässt sich installieren, während das Primär-System weiterläuft. Nutzen Sie Installation und Konfiguration, um Ihre Administratoren mit der betriebssystemunabhängigen Verwaltung vertraut zu machen. Tiefergehende Oracle-Kenntnisse sind für die Bedienung nicht erforderlich.

db.dragon: Zentrale Verwaltung der Datenbanksysteme
Primary und Mirror über die zentrale Verwaltung bedienen.
Einführung

Installation & Konfiguration

Wir unterstützen Sie bei der Installation und Konfiguration während des laufenden Produktivbetriebs.

Applikationen

Integration per IP-Switching

Integrieren Sie Ihre Applikation über IP-Switching, wie bei einem Cluster. Die Modulverfügbarkeit finden Sie im Editionsvergleich.

Service

Notfallübungen

Auf Wunsch führen wir regelmäßige Notfallübungen mit Ihren Mitarbeitenden durch, damit die Abläufe im Ernstfall vertraut sind.

03 / Module & Versionen

Editionen vergleichen.
Passend auswählen.

Vergleichen Sie die verfügbaren Module der Professional Edition und Enterprise Edition. Das TestDB Module und das WAN Acceleration Module erfordern jeweils einen zusätzlichen Lizenzschlüssel und stehen in den unten angegebenen Editionen zur Verfügung.

Module und Versionen im Vergleich
FeatureProfessional EditionEnterprise Edition
Mirroring ModuleEnthaltenEnthalten
Online Backup ModuleEnthaltenEnthalten
Archive Cleaning ModuleEnthaltenEnthalten
Service / Daemon IntegrationEnthaltenEnthalten
Remote Console ModuleEnthaltenEnthalten
Remote Console Module GUINicht enthaltenEnthalten
Oracle Tracefile Archive ModuleEnthaltenEnthalten
Safe Mirroring ModuleEnthaltenEnthalten
E-Mail Messaging ModuleEnthaltenEnthalten
SNMP IntegrationEnthaltenEnthalten
Mirror Backup ModuleEnthaltenEnthalten
File synchronization via Simple File Synchronization ModuleEnthaltenEnthalten
File synchronization via Extended File Synchronization Module (UNC path support)Nicht enthaltenEnthalten
Maintenance Switch ModuleNicht enthaltenEnthalten
Time Delay Apply ModuleNicht enthaltenEnthalten
Auto Structure Apply ModuleNicht enthaltenEnthalten
Read Only UsageNicht enthaltenEnthalten
Pre-Error Detection ModuleNicht enthaltenEnthalten
Application Switch ModuleNicht enthaltenEnthalten
TestDB module with additional license keyEnthaltenEnthalten
WAN acceleration module with additional license keyNicht enthaltenEnthalten
Auto Network Failure Reconnect ModuleNicht enthaltenEnthalten
Auto LogGap Detection Module (ALGD)Nicht enthaltenEnthalten

04 / Module im Detail

Funktionen kombinieren.
Betrieb gezielt unterstützen.

Von Archivbereinigung und Benachrichtigung bis zu Backup, Read-Only-Nutzung und Fehlererkennung: Die Module ergänzen die Synchronisation um Funktionen für Ihren Betrieb. Die jeweilige Verfügbarkeit entnehmen Sie dem Editionsvergleich.

Modul

Archive Cleaning Modul (ACM)

Da die Anzahl der Archiv-Dateien kontinuierlich wächst und der vorhandene Speicherplatz für gewöhnlich begrenzt ist, muss der verfügbare Platz laufend kontrolliert werden. Das AC-Module beinhaltet deshalb einen Agenten, der die Anzahl der Archiv-Dateien immer konstant hält. Die Überprüfung durch den Administrator entfällt.

Modul

Safe Mirroring Modul (SMM)

Durch die kontinuierliche Überwachung der Funktion beider Agenten, wird der sichere Mirroring Dienst gewährleistet. Auch der Ausfall des Mirroring Agenten/System führt zu einer Alarmmeldung. Somit ist zu jedem Zeitpunkt die Verfügbarkeit beider Systeme sichergestellt.

Modul

E-Mail Messaging Modul (EMM)

Auftretende Fehler und notwendige Informationen zum Systemzustand werden per E-Mail weitergeleitet. Mit entsprechenden Gateways können auch Pager und SMS angesprochen werden. Die Empfänger und die Periodizität ist frei konfigurierbar. Ein Mail-Fallback-Server als auch SMTP-AUTH werden unterstützt. Emails können entweder als Standard Text oder HTML kodiert verschickt werden. Durch Definition von Fehlerklassen können unterschiedliche Personen bei entsprechenden Fehlern benachrichtigt werden.

Modul

Maintenance Switch Modul (MSM)

Für Wartungsarbeiten und Notfallübungen kann ein Maintenance-Switch durchgeführt werden. Dabei wird die Mirror-Datenbank ohne Datenverlust aktiviert, die Primär-Datenbank als Mirror eingesetzt. Der Switch kann in beide Richtungen erfolgen und ist somit für Wartungsarbeiten am jeweiligen System ideal.

Modul

Time Delay Apply Modul (TDAM)

Dieses Modul ermöglicht Ihnen, eine beliebige Zeitverzögerung zwischen Mirror- und Primär-/Produktiv-System einzustellen. Die Daten auf dem Mirror werden dadurch zeitverzögert übertragen. Logische Fehler, z.B. durch fehlerhafte Programme verursacht, können so vermieden werden. Der Zeitfaktor lässt sich variabel einstellen und etwa beim Wechsel auf eine neue Betriebssystemversion bewusst erhöhen. Selbstverständlich kann die Zeitverzögerung auch deaktiviert werden.

Modul

Auto Structure Apply Modul (ASAM)

Dieses Modul überträgt Datenbankstruktur-Änderungen, die im Produktiv- System vorgenommen wurden automatisch auf den Mirror (z.B. wenn ein weiterer Tablespace hinzugefügt wurde). Das Mirror-System übernimmt diese Änderungen, aktualisiert die Struktur und läuft dabei ohne Funktionseinschränkungen weiter.

Modul

Pre Error Detecting Modul (PEDM)

Durch die kontinuierliche Überwachung der Produktiv-Datenbank lassen sich „kapitale“ Datenbankfehler aufdecken: Fehler, die entweder durch die Datenbank selbst oder durch eine Applikation ausgelöst wurden. Sie werden dementsprechend nicht auf den Mirror übertragen.

Modul

Simple/Extended File Synchronisation Modul (S/EFSM)

Neben der Mirroring-Funktion der Datenbank benötigen viele Systeme auch eine Datei-Synchronisation. Das S/EFS-Module ermöglicht Ihnen, Dateien und/oder Verzeichnisse des Produktiv-Systems mit dem Mirror- System zu synchronisieren. Eine systemunabhängige Synchronisation wird unterstützt.

Modul

Auto Network Failure Reconnect Modul (ANFR)

Temporär auftretende Netzwerkprobleme werden detektiert und nach Wiederherstellung der Verbindung wird der Betrieb vollautomatisch wieder fortgesetzt!

Modul

Online Backup Modul (OB/MB)

Neben der reinen Datenbank Synchronisation kann die Systemanforderung auch ein Backup erfordern. Dieses wird durch die Module OnlineBackup/MirrorBackup bereitgestellt. Generell wird ein Online Backup bei laufender Datenbank durchgeführt. Die Daten können auf ein lokales Laufwerk oder einen UNC-Pfad geschrieben werden. Das MirrorBackup läuft dabei, im Gegensatz zum OnlineBackup, auf dem Mirror Host. Damit ist eine Systembelastung für das Produktivsystem ausgeschlossen. Mit dem MirrorBackup kann ebenso, wie mit dem OnlineBackup, eine Systemwiederherstellung (Recovery) der Produktiv-Datenbank durchgeführt werden.
In Kombination mit dem ArchiveCleaner Modul lässt sich damit jede Anforderung zur Systemwiederherstellung (Backup-Zyklen/-Generationen) in Kombination mit einem Backup-Bandmedium realisieren. Im Gegensatz zu einem reinen Band-Backup ist bei diesem Verfahren ein schnelleres Recovery möglich, da die erste Generation direkt auf ein Festplatten Medium geschrieben wird.

Modul

Read Only Modul (ROM)

Um zeitkritische Reports zu erstellen und die Produktiv-Datenbank nicht zu belasten, kann die Mirror-Datenbank in den Read-Only Modus (RO) versetzt werden. Während dieser Zeit ist der MIRROR für Leseoperationen geöffnet – die anfallenden Archive-Files werden weiterhin vom PRIMARY übertragen. Somit ist sichergestellt, dass kein Datenverlust eintritt. Nach Beendigung des RO Modus, werden alle angefallenen Änderungen auf den Mirror angewendet. Die Ausführung kann über den integrierten Scheduler zeitgesteuert aktiviert und deaktiviert werden. So können, z.B. über Nacht, notwendige Reports (Lagerbestandsreports!!) erstellt werden, ohne das ein Benutzereingriff nötig ist.

Modul

Auto LogGap Detection Modul (ALGD)

Je nach Systembelastung des Produktivsystems kann es während des Betriebes zu Unterbrechung der Netzwerkübertragung von PRIMARY- auf MIRROR-Host kommen. Dabei kann ein sogenanntes LogGap auftreten – Differenz zwischen dem aktuellen Logfile des PRIMARY und dem des MIRRORS. Dieses LogGap erkennt db.dragon automatisch und verständigt umgehend den Administrator. Der maximal zulässige Versatz zwischen PRIMARY und MIRROR Host kann konfiguriert werden und ermöglicht so die Anpassung an unterschiedliche Systemumgebungen.

05 / Kosten & Lizenzierung

Hochverfügbarkeit planen.
Kosten im Blick behalten.

db.dragon verbindet Hochverfügbarkeit mit niedrigen Anschaffungskosten. Für den Einsatz genügt Oracle Standard Edition; die Anschaffung von Oracle Enterprise Edition ist nicht notwendig.

db.dragon wird bezogen auf das Gesamtsystem lizenziert: Eine db.dragon-Lizenz umfasst zwei physikalische Systeme.

Der Mirror lässt sich neben Disaster Recovery auch für Abfragen und Backups nutzen. Die Entlastung des Produktivsystems trägt zum Nutzen und zum ROI des Hochverfügbarkeitssystems bei.

Ihr nächster Schritt

Daten verfügbar halten.
Gemeinsam vorausplanen.

Sie möchten Ihre Oracle-Datenbanken absichern, einen Mirror einrichten oder Ihr Produktivsystem entlasten? Besprechen Sie Ihre Anforderungen mit uns.

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